Jupitermonde

Jupiter, der größte Planet unseres Sonnensystems, besitzt insgesamt über 60 ihn umkreisende Monde.


 Die Galileischen Monde:

Vier davon sind so groß, dass man sie bereits mit einem einfachen Feldstecher von der Erde aus als kleine Punkte seitlich des Planeten erkennen kann. Im nächsten Bild von links nach rechts sind das:

  • Io
  • Europa
  • Ganymed
  • Kallisto

Man bezeichnet diese vier Monde auch als "Galileische Monde", weil Galilei sie erstmals 1610 mit seinem selbstgebauten Teleskop beobachtet hat.



Jupiter und seine großen Monde
beim Blick durch ein Fernglas.

Der innerste Mond Io benötigt für einen Jupiterumlauf keine zwei Tage, der äußerste Mond Kallisto rund 17 Tage. Das bedeutet, dass ein Beobachter innerhalb kurzer Zeit deutliche Positionsänderungen erkennen kann.


 Ephemeridenkarten für die Jupitermonde:

Damit Sie immer genau wissen, welchen der Monde Sie gerade an welcher Position sehen, zeigt Ihnen die nachfolgende Karte eine Übersicht der Bahnverläufe. Jupiter wird durch den Balken in der Mitte repräsentiert, die Bahnen der Galileischen Monde entsprechen den farbigen Schlangenlinien:

• Rot: Io
• Gelb: Europa
• Grün: Ganymed
• Blau: Kallisto

Wenn sich ein Mond gerade hinter dem Jupiter befindet, erscheint seine Linie an dieser Stelle unterbrochen.

Wie bei den Sternkarten können Sie sich auch hier Übersichten für die Zeit von Dezember2017 bis Februar 2018 anzeigen lassen, indem Sie mit der Maus über die Monatsangaben fahren.


 Jupitermond-Ephemeriden im Dezember 2017:

Karte erstellt mit SkyplotHomepage des Entwicklers von Skyplot und freundlicher Genehmigung des Entwicklers Frank P. Thielen.


© 1996-2017 Gerd Schiefer